Bei mir wurde ein persistierendes Foramen ovale (PFO) 2. Grades diagnostiziert. Ich weiß, dass ich mich einer Operation unterziehen und das Foramen ovale mit einem Schirmchen verschließen lassen kann. Würde die Operation eine Lösung sein? Kann ich danach regelmäßig tauchen?
[vc_row css_animation=”” row_type=”row” use_row_as_full_screen_section=”no” type=”full_width” angled_section=”no” text_align=”left” background_image_as_pattern=”without_pattern”][vc_column el_class=”page-text”][vc_column_text]Bei mir wurde ein persistierendes Foramen ovale (PFO) 2. Grades diagnostiziert. Ich weiß, dass ich mich einer Operation unterziehen und das Foramen ovale mit einem Schirmchen verschließen lassen kann. Würde die Operation eine Lösung sein? Kann ich danach regelmäßig tauchen?
Antwort von DAN-Experten:
Gemäß den Richtlinien der Schweizerischen Gesellschaft für Unterwasser- und Überdruckmedizin (SUHMS) kann ein Taucher mit PFO 2. und 3. Grades gemäß den Empfehlungen für „blasenarmes Tauchen“ tauchen:
- Führen Sie die tiefe Phase des Tauchgangs zuerst durch und vermeiden Sie Jojo-Tauchgänge (wiederholtes Eintauchen in die 0-10-Meter-Zone vermeiden)
- Reduzieren Sie die Auftauchgeschwindigkeit in den oberen 10 Metern auf 5 Meter pro Minute
- Machen Sie einen Sicherheitsstopp in 3–5 Metern Tiefe für mindestens 5–10 Minuten.
- Gehen Sie bei einem Tauchgang ohne Dekompression nicht an die Grenze – Führen Sie keine Tauchgänge mit Dekompressionsstopp durch
- Oberflächenpause von mindestens 4 Stunden vor dem nächsten Tauchgang
- Maximal zwei Tauchgänge pro Tag
- Vermeiden Sie nach dem Tauchgang eine starke Erwärmung der Haut (z. B. durch Sonnenbaden, heiße Duschen oder Saunabesuche).
- Bevorzugen Sie das Tauchen mit Nitrox, verwenden Sie Dekompressionstabellen oder Computereinstellungen und achten Sie auf die Sauerstofftoxizität.
- Spezielle Tauchcomputer oder Software können das Risiko verringern
- Außerdem, um das Risiko einer Blasenübertragung in den arteriellen Blutkreislauf zu verringern:
a) Vermeiden Sie auf den letzten 10 Metern des Aufstiegs anstrengende körperliche Anstrengungen, wie z. B. das Schwimmen gegen die Strömung am Ende des Tauchgangs. b) Vermeiden Sie anstrengende körperliche Aktivitäten in den ersten zwei Stunden nach dem Tauchgang. c) Es ist absolut kontraindiziert, bei einer Erkältung zu tauchen. Husten und forcierte Valsalva-Manöver erleichtern den Bläschentransfer in den arteriellen Blutkreislauf.Dennoch wird die Operation wirksam sein und nach einer vollständigen Heilung können Sie wieder tauchen gehen.RELATED ALERT DIVER ARTICLES:
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